Natascha Kohnen und der SPD-Ortsverein Thiersheim

Landespolitik

Landtagswahl 2018 ist entscheidend für den Zusammenhalt in der Gesellschaft: Natascha Kohnen in Höchstädt

Zu einem politischen Frühschoppen mit der bayerischen SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen hatte der SPD-Kreisverband Fichtelgebirge in die Gaststätte „Schlosshügel“ des ATV Höchstädt eingeladen. Vor vollem Haus konnte Kreisvorsitzender Jörg Nürnberger neben vielen weiteren Gästen aus dem Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge Natascha Kohnen (Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der BayernSPD), die Kandidatin für die Landtagswahl Inge Aures (Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags), den Bezirkstagskandidaten Holger Grießhammer (Stellvertretender Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes und Zweiter Bürgermeister in Weißenstadt) und den Bezirkstagskandidaten Stefan Göcking (Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages Kreisverband Wunsiedel und Erster Bürgermeister in Arzberg) begrüßen.

In ihrer Rede stellte Natascha Kohnen die Vielfalt Bayerns heraus. Ihr Schwerpunkt für die politische Arbeit sei der Zusammenhalt mit einer Landespolitik für das ganze Land Bayern.

Als wichtige Aufgaben nannte Natascha Kohnen beispielsweise
- Schnelles Internet mit dem Ziel von Glasfaserleitungen bis ins Haus
- Bildung mit Garantien für Schulstandorte im ländlichen Raum
- Gesundheitsversorgung mit ausreichend Medizinern auf dem Land
- Klimaschutz mit schrittweiser Einführung eines kostenfreien und besser organisierten öffentlichen Personennahverkehrs (beispielsweise für junge Menschen in der Ausbildung oder für Seniorinnen und Senioren)
- Wohnraum, der in Städten bezahlbar ist und im ländlichen Raum weiter gefördert wird.
- Kinderbetreuung, die kostenfrei in der Stadt und im ländlichen Raum verfügbar ist

Allein in Bayern seien 245.000 Kinder von Armut bedroht. Diesem Thema müsse man sich stellen. Das bisherige Landeserziehungsgeld, das Geringverdienern zugute kam, soll abgeschafft werden. Dafür will der Freistaat Eltern von ein- bis zweijährigen Kindern ein Familiengeld zahlen. Ab dem dritten Lebensjahr ihres Kindes würden die Eltern dann keine Unterstützung mehr bekommen. Bayern sei stark, so Natascha Kohnen. Trotzdem sei vieles nur gemeinsam mit den anderen Bundesländern und auch mit den anderen Staaten in Europa zu leisten. Jeder zweite Arbeitsplatz in Bayern hänge von offenen Grenzen in Europa ab.

Mehr Informationen unter www.natascha-kohnen.de .

Bezirkstagskandidat Holger Grießhammer sprach über die vielfältigen Aufgaben des Bezirkstages. Die Arbeit dort helfe vor allem Menschen mit Behinderung, den Alten- und Pflegeheimen, der Kultur und der Landwirtschaft, sowie der Fischerei. Eine seiner Schwerpunkte sei, wieder eine tarifgerechte Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirks zu erreichen.

Landtagskandidatin Inge Aures stellte fest, dass die SPD-Landtagsfraktion immer wieder den Finger hebe und Vorschläge im Landtag und den Ausschüssen einbringe. Um notwendige Gelder sollten sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Oberfranken nicht ständig bemühen müssen. Schließlich zahlen auch die Oberfranken Steuern nach München, da muss auch Geld zurückkommen. Inge Aures sagte zur Einführung einer Grenzpolizei in Bayern, dass die Beamtinnen und Beamten von anderen Dienststellen abgezogen worden seien. So sei die Zahl von 500 Stellen bei der Grenzpolizei derzeit nicht zusätzlich geschaffen, sondern fehle woanders.

Die Landtagswahl 2018 ist für den Zusammenhalt in der Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Darin waren sich alle Redner einig.

 
 

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