Besuch bei der FF Thiersheim

Ortsverein

Alle 4 SPD-Gemeinderäte und zahlreiche Mitglieder des SPD-Ortsvereins besuchten die Thiersheimer Wehr, um sich über deren momentane Situation zu informieren.

Im Gemeinderat entsteht manchmal der Eindruck, als ob die Feuerwehr immer nur fordert, so Robert Lang, nachdem die Besucherinnen und Besucher von Kommandant Rainer Voith und zahlreichen Aktiven der Wehr im Aufenthalts- und Schulungsraum begrüßt wurden. Manches wird nicht richtig wahrgenommen, und dadurch entstehen dann Mißverständnisse. Um diese Mißverständnisse auszuräumen, dafür sei man heute zu einem Informationsgespräch zusammengekommen. Nur wer miteinander rede, könne den Standpunkt der anderen verstehen und akzeptieren.

Danach wurde gemeinsam die bauliche Situation des Feuerwehrhauses besichtigt. Hier sind in erster Linie noch viele alte Fenster zu erneuern, und auch die energetische Sanierung ist ein Thema.

Die Holzverkleidung an der Rückwand des Feuerwehrhauses ist morsch und muss ersetzt werden, auch der Putz ist mit Rissen durchzogen, generell müsste wohl hier eine Drainage verlegt werden. Im Zuge der Sanierung schlugen die Feuerwehrler vor, doch auch die Fenster in der rückwärtigen Wand zu verlegen. Die Fenster, die sich jetzt auf Mannshöhe befinden – und auch dringend erneuert werden müssen – sollten zugemauert und dafür weiter oben neue Fenster eingebaut werden. Dadurch gewinne man auch Stellfläche für die Spinde und sonstigen Geräte, die im Feuerwehrhaus aufbewahrt werden müssen.

Ein weiteres Thema war die Nachwuchsgewinnung bzw. generell die Personalsituation in der Wehr.

Mit jeweils 12 – 13 Kindern und  Jugendlichen sei die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr im Moment sehr gut aufgestellt. Aber wieviel davon für den aktiven Dienst dann letztendlich bei der Stange bleiben, könne man halt nie voraussagen. Vor allen Dingen fehle jetzt der „Mittelbau“, also die Generation von 25 bis 45 Jahre. Hier gäbe es noch viel Luft nach oben, und man überlege schon lange, wie man hier die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Arbeit der Wehr den in Frage kommenden Bürgerinnen und Bürger näherbringen könne, um sie zur Mitarbeit zu motivieren.

Rainer Voith betonte, dass man bei der Feuerwehr sehr wohl zu schätzen wisse, dass man bis auf ein Fahrzeug in den letzten Jahren alle Fahrzeuge im gesamten Ortsbereich ersetzt habe. Dieses letzte Fahrzeug, dass noch erneuert werden muss, ist bereits mehr als 25 Jahre alt, und sollte in den nächsten Jahren erneuert werden.

Uschi Schricker und Robert Lang betonten, dass sie und alle Gemeinderäte sich auf jeden Fall weiter für die Belange der Feuerwehr einsetzen würden, und dass solche Gespräche wie an diesem Abend eigentlich jedes Jahr mindestens einmal stattfinden sollten.

 
 

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