Lärmschutz an der A 93

Kommunalpolitik

Auf Einladung des SPD Ortsvereins Thiersheim besuchte SPD-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat Jörg Nürnberger Wampen und Leutenberg, um sich vor Ort ein Bild über die dortige Lärmbelästigung durch die A 93 zu machen.

Erster Treffpunkt war der Dorfteich Wampen, wo Uschi Schricker für den Ortsverein zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Bürgermeister Bernd Hofmann begrüßen konnte. Trotz des am Samstagvormittag naturgemäß eher mäßigen Verkehrs und trotz Ostwind war der Verkehrslärm dort deutlich zu hören. Im Garten und auf der Terrasse der Familie Thomas Stöckert war der Lärmpegel deutlich höher. Dies bestätigten auch alle Anwohner, die in der Nähe der Fam. Stöckert wohnen. Die Anwohner bekräftigten, dass es vor allen Dingen während der Hauptverkehrszeiten am Freitag und generell in den Ferienzeiten schier unmöglich ist, nachts bei geöffnetem Fenster zu schlafen. Herr Puchalski aus Wampen ist in der Lage, selbst Lärmmessungen durchzuführen, und schlug vor, dies zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten zu tun, um festzustellen, ob die Grenzwerte eingehalten bzw. überschritten werden.

Dann machten sich die Thiersheimer Sozialdemokraten mit Jörg Nürnberger auf den Weg nach Leutenberg zum Anwesen Nr. 24, dem Anwesen von Bernd Hofmann. Auch hier begrüßten etliche Bewohner von Leutenberg Jörg Nürnberger und baten um seine Unterstützung. Hier war der Verkehrslärm von der Autobahn noch erheblich stärker zu hören, da hier die Entfernung zur Autobahn geringer ist. Alle Anwesenden waren sich einig, dass es für die Lebensqualität erforderlich ist, mehr für den Lärmschutz zu tun. Wie dies bewerkstelligt werden soll, dafür gab es mehrere Vorschläge, zum Beispiel die Aufbringung eines sogenannten „Flüsterbelags“ oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h in beiden Richtungen. Dies könnte auch dadurch begründet werden, dass die Unfallhäufigkeit in diesem Bereich überdurchschnittlich sei. Auch die Möglichkeit einer Bepflanzung an der Autobahn wurde diskutiert. Am wirksamsten, so waren sich alle einig, sei jedoch eine Lärmschutzwand, die den Lärm entsprechend dämmt und ableitet.

Bürgermeister Hofmann und Reiner Meier wiesen darauf hin, dass es schon mehrere Initiativen gegeben habe, die aber letztendlich alle im Sande verliefen. In einem Schreiben aus dem Jahr 2010 von Dr. Hans-Peter Friedrich wird auf für 2000 prognostizierte Verkehrszahlen von 20.000 Kfz/24h mit einem Lkw-Anteil Tag/Nacht von 27/30 % abgehoben. „Diese Zahlen sollten auf jeden Fall überprüft werden“, so Jörg Nürnberger. Viele Leutenberger erklärten sich spontan bereit, bei einer solchen Verkehrszählung zu unterstützen, wenn das möglich und erforderlich sei. Auch in Leutenberg sollten selbstverständlich Lärmmessungen erfolgen.

SPD-Bundestagskandidat Jörg Nürnberger fasste die Diskussion dann so zusammen: „Ich kann ihnen nicht versprechen, dass wir Erfolg haben – aber ich verspreche ihnen, mich für Verkehrszählungen und Lärmmessungen in Leutenberg und Wampen einzusetzen, so Jörg Nürnberger, „um die Forderung nach Lärmschutz auch mit Tatsachen zu untermauern.“ Uschi Schricker sagte dies ebenfalls für den SPD-Ortsverein Thiersheim zu. „Wir sind der Meinung, dass auch wir hier im Landkreis Wunsiedel ein Anrecht auf gleiche Lebensbedingungen und somit auf den gleichen Schutz vor Lärm haben wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger in Bayern,“ so Schricker.

 
 

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